Christen für Afrika unterstützt lokale Projekte in Imasgo

Die effektivste Hilfe ermöglicht es einem Menschen, sich selbst zu helfen. Unter diesem Motto stehen die Projekte von "Christen für Afrika". Von der Planungsphase bis zur täglichen Umsetzung unserer Vorhaben arbeiten wir eng mit den Burkinabè aus Imasgo zusammen. Durch diese Kooperation konnten wir unter anderem im Frühjahr 2018 eine weitere Schule eröffnen, Schulbücher beschaffen, eine Grundschule mit einer Kantine versorgen, eine Bibliothek einrichten und im Rahmen des Projektes "SoLern" für dringend benötigte Beleuchtung vor Ort sorgen. Mit Ihrer Hilfe können wir auch in Zukunft ein Motor der Entwicklung in Imasgo sein!

NEU: Um die Aktivitäten auf eine breitere Grundlage zu stellen, das Projekt "mobiler Burkina-Laden" weiter auszubauen und um staatliche Fördermittel für größere Projekte zu bekommen wurde am 17. Januar der Verein IMASGO e.V. gegründet - die Eintragung in das Vereinsregister ist am 11. März 2019 erfolgt.

Wer Mitglied werden möchte kann hier das Beitrittsformular herunterladen.

Aktuelles

Imasgo Atelier jetzt täglich erreichbar

Seit dem 2. September 2019 bietet der Verein Imasgo seine Produkte in Birkenau täglich an und zwar im neu eröffenten Unverpackt-Laden "chez Martine". Das Foto entstand am Eingang des Ladens, wo Imasgo e.V. eine große Plakatwand für die Darstellung der Projekte nutzen kann.

Wir trauern um Johannes Winkler

Er war der Gründervater unserer Partnerschaft und Mitgründer des Vereins Imasgo. Er war es, der die ersten Kontakte in La Rochefoucauld zu Père Joseph Compaoré herstellte und er war es, der den burkinischen Priester nach Birkenau einlud. Johannes leitete die erste Delegation in Imasgo. Wir werden ihn sehr vermissen!

Abbé Bruno Bado im Juli in Birkenau

Pfarrer Bruno aus Reo, in der Nähe von Imasgo, verbrachte einen Monat in unserer Gemeinde, half u.a. bei Gottesdiensten aus, besuchte Kranke, war bei jungen Familien zu Gast und begleitete den Chor bei seinem Ausflug nach Mosbach. Nebenbei verbesserte er seine schon guten Deutsch-Kenntnisse. Auf dem Foto ist Abbé Bruno beim Besuch der Kita St. Anna zu sehen.

Projekte

Was ist das CPI?

Viele Menschen in Burkina Faso sind Analphabeten und nicht richtig ausgebildet. Dies betrifft insbesondere Kinder und Jugendliche, die in Imasgo mehr als 65% der Bevölkerung ausmachen. Um diesen jungen Menschen eine fundierte Bildung zu ermöglichen, baute und unterstützt "Christen für Afrika" das Erziehungs- und Bildungszentrum CPI mit einer Grundschule, einem Collège und der Möglichkeit, Fortbildungs- und Alphabetisierungskurse anzubieten. Das Zentrum wird kontinuierlich erweitert.

Projekt SoLern

Ab 18 Uhr wird es dunkel in Burkina Faso. Vielen Kindern fehlt dann ein Zugang zu elektrischem Licht und sie haben keine Möglichkeit, ihre Hausaufgaben zu erledigen. Deshalb haben wir im letzten Jahr damit begonnen, aufblasbare Solarlampen an die Schüler zu verteilen.

Projekt Schulkantine

Das Schuljahr beginnt in Burkina Faso immer am 1. Oktober. In den ersten beiden Monaten gibt es überall genug zu essen; ab Dezember jedoch werden die Vorräte knapp und es wird wichtig, zumindest in den Grundschulen eine Grundversorgung zu gewährleisten. Einer der Schwerpunkte des Jubiläumsbesuchs 2016 war es, die notwendigen Investitionen in die Kantine zu ermitteln.

Projekt Ausbildungsfonds

Sie sind von zu Hause geflohen, weil sie nicht zwangsverheiratet werden wollten. Nun sind sie von ihren Familien verstoßen, stehen ohne alles da und sind froh, bei denSchwestern in Imasgo untergekommen zu sein. Nur diese wissen nicht, wie sie alle versorgen sollen. Am dringendsten brauchen die Mädchen eine Ausbildung, um danach für sich selbst sorgen zu können. Hierfür suchen wir Menschen, die eine Patenschaft übernehmen.

Erweiterung des Collège Notre Dame um eine Oberstufe

Schon länger gab es die Idee, den erfolgreichen Abgängern des katholischen Collège in Imasgo im Dorf eine Möglichkeit zu geben, die Schulausbildung fortzusetzen, mit dem Ziel, das Abitur zu machen. Ein entsprechender Projektantrag zum Bau eines dreiklassigen Gebäudes wurde an uns gerichtet mit einer ausführlichen Begründung, einem Lageplan, einer Architektenzeichnung und einer Kosten- und Finanzierungsaufstellung. Beteiligen wollten sich die Pfarrei, die Diözese und die Elternvereinigung der Collègeschüler.